Am 29.11.2011 um 20:00Uhr
zeigen wir im Rahmen der VideoPunk-Reihe im
ZUCKER
Liebfrauenstraße 66
Darmstadt

den wütenden und mitreißenden Dokumentarfilm „Noise and Resistance“ von Francesca Araiza Andrade und Julia Ostertag. Was manchen nur als Lärm und Störung gilt, machen sie als vitale Artikulation des Widerstands deutlich: Punk ist hier weder Modeerscheinung noch verstaubtes Relikt der Vergangenheit, sondern der lebendige Ausdruck eines Lebensgefühls. Die beiden Regisseurinnen begeben sich mitten hinein in eine höchstlebendige und pulsierende, eine aufbegehrende und selbstbewusste Szene. Ob Hausbesetzer aus Barcelona, AntifaschistInnen in Moskau, niederländische GewerkschaftskämpferInnen, die AktivistInnen des englischen CRASS — Kollektivs, queere WagenplatzbewohnerInnen aus Berlin oder Punkgirl-Bands aus Schweden — immer ist die Musik eine kollektive Selbstbehauptung, ein vertontes Nein, dessen Losung „Do it yourself!“ zur lautstarken Internationale des 21. Jahrhundert geworden ist. „Noise and Resistance“ ist eine inspirierende Reise durch Europas Utopia der Gegenwart, an subkulturelle Sehnsuchtsorte, wo aus Unabhängigkeit Gemeinschaft entsteht!

Der Film läuft bisher leider nur in wenigen Kinos daher sind wir froh und dankbar, daß Francesca und Julia uns eine Copy des Films zur Verfügung gestellt haben. Wir werden natürlich wie gewohnt keinen Eintritt von Euch verlangen – aber wir bitten Euch an diesem Abend um eine kleine Spende, die wir an die Macherinnen des Films weiterleiten!!

HINWEIS: Da die offizielle DVD erst Anfang 2012 erscheint, läuft diese Version nur mit englischen Untertiteln!!

NOISE AND RESISTANCE – EIN TRIP DURCH EUROPAS SUBKULTUR!!! D.I.Y.!!

link zur homepage von „noise and resistance“, mit trailern und weiteren infos

Veranstaltung
am 25.10. um 20:00Uhr
ZUCKER, Darmstadt

weiterführende Informationen gibt es hier

Im Rahmen der „Text-und Veranstaltungsreihe: Antiimperialistischer Widerstand und Inernationale Solidarität“ organisiert red.radical [d] Veranstaltungen & Filmabende und veröffentlicht Texte zu den Themen Antiimperialismus, Antimilitarismus und Internationale Solidarität.


VERANSTALTUNG AM 10.02.2

Baskenland in Bewegung
für Bürgerrechte, politische Rechte, Selbstbestimmung

Veranstaltung in Darmstadt am 10. Februar im Rahmen der Woche der
internationalen Solidarität mit dem Baskenland vom 7. – 19. Februar 2011

Das Baskenland ist im Aufbruch. Viele Baskinnen und Basken sehen die Chance auf Selbstbestimmung, auf ein Ende des spanisch-baskischen Konflikts und fordern von allen Konfliktparteien Engagement in Richtung eines Friedensszenarios und politi­scher Verhandlungen. Die aktive Beteiligung der Bevölkerung ist enorm: sie fordern ihre politischen Rechte und tragen den Protest auf die Straße. Während der letzten Jahre blockierten die immer wieder erfolgten Verbote der politischen Parteien der abertzalen[1] Linken sowie ihre Aus­gren­zung aus den Institutio­nen demokratische Verhältnisse im Baskenland.

Im Februar 2010 bekräftigte die abertzale Linke, die baskische linke Unabhängig­keitsbewegung, ihre Friedensinitiative mit dem Dokument „Zutik Euskal Herria[2] – Steh auf, Basken­land“ und erklärte einseitig und ohne Vorbedingung den Einsatz ausschließlich politischer und demokratischer Mittel zur Er­reichung ihrer Ziele. Seitdem wächst die Zustimmung zu diesem Projekt mit fast wöchentlich neuen Erklä­rungen, Bündnissen und Aktionen, deren Unterstützerinnen und Unterstützer weit über das eigene Umfeld der abertzalen Linken hinausgehen.

Mit der Brüsseler Erklärung vom März 2010 kam hochkarätige Unterstützung durch weltweit angesehene Frie­densnobelpreisträger. Der südafrikanische Bischof Desmond Tutu, der nordirische Sozialdemokrat John Hume, die Nelson Mandela Stiftung, die ehemalige Präsidentin der Republik Irland und spätere Hochkommissarin der UNO für Menschenrechte, Mary Robinson, und andere international bekannte Persönlichkeiten „begrüßen die vorgeschlagenen Schritte der baskischen Pro-Unabhängigkeitsbewegung“.

Im Juni 2010 schlossen die baskische sozialdemokratische Partei Eusko Alkartasuna und die abertzale Linke ein Bündnis zur strategischen Zusammenarbeit linker Unabhängigkeitskräfte. Das Bündnis bildete die Basis vieler Initiativen, die seither gestartet wurden. Die politisch wichtigste dieser Initiativen ist das Abkommen von Gernika (spanisch: Guernica), das im September 2010 als gemeinsame Plattform von über 30 baskischen Ge­werk­schaf­ten, politischen und sozialen Organisationen unterzeichnet wurde. Gemeinsam fordern sie als ersten Schritt von der spanischen Regierung und von ETA[3] „einen Zustand ohne Gewalt“ durch Umsetzung verschiedener überprüfbarer Maßnahmen.

Informations- und Diskussionsveranstaltung über die aktuellen Entwicklungen mit einem/r Vertreter/in von Askapena.

Wann&Wo
Donnerstag 10.2.2011 / 19:30
Knabenschule (Teestube)
Ludwigshöhstr. 42
Darmstadt

Euskal Herriaren Lagunak Deutschland /
Freundinnen und Freunden des Baskenlands

Wir zeigen im Rahmen der
Text- und Veranstaltungsreihe „Antiimperialistischer Widerstand & Internationale Solidarität“
den Film Bandite, der sich mit der Rolle von Frauen im Widerstand gegen den italienischen Faschismus beschäftigt.

Ort: Oetinger Villa
Beginn: 20.12. 19Uhr

Filmabend am 18.10.2010
im Rahmen der Vokü
Oetinger Villa

Film: Standard Operating Procedure – Standard Vorgehensweise

Bildgewaltige und beeindruckende Dokumentation über die Folterungen im
irakischen Militärgefängnis Abu Graibh von amerikanischen SoldatInnenn an
vermeintlichen oder tatsächlichen Terrorverdächtigen. Die scheinbar
unendliche Zahl an Fotos und Videos, die von den SoldatInnen während der
Folterungen und Mißhandlungen angefertigt wurden, lösten 2004 weltweite
Entrüstung und Wut aus. Regisseur Errol Morris läßt einige der
HauptakteurInnen und den militärischen Chefermittler in unkommentierten
Interviews zu Wort kommen und berichten, wie und warum es zu den
Folterungen unter Aufsicht diverser Geheimdienste und privater
Verhörspezialisten kommen konnte. Was erstmal als Ausdruck von
Entmenschlichung erscheint, wird von dieser Dokumentation als System und
Logik im „Kampf gegen den Terror“ entlarvt. Untermalt wird diese Doku mit
Musik von Danny Elfman.